Keine leichte Sehnsucht: Jüdische Schriftstellerinnen treffen auf Künstler:innen

Ausstellungseröffnung: 22. Oktober 2021, 19:30 Uhr

Spinnerei Galerie „archiv massiv“, Leipzig

Ausstellungsdauer: 23. Oktober bis 12. November 2021

 

Für viele deutsche Juden ist Israel ein Sehnsuchtsort, für viele jüdische Israelis ist Deutschland das ebenfalls, weil sie dort familiäre Wurzeln haben und dadurch eine besondere Anziehung zum Land spüren. Was macht diese Sehnsucht aus und was die Anziehung und Geschichte, die sich darin verbergen? Und wie fließen diese komplexen Gefühle in die Kunst ein?

 

Wir bringen vier jüdische Künstler:innen und Schriftstellerinnen zusammen. Die Schriftstellerinnen lassen sich von den Kunstwerken zu kurzen Texten inspirieren. Die so entstandenen Texte und die Kunstwerke präsentieren wir in einer Ausstellung in der Leipziger Spinnerei. Die Ausstellungseröffnung wird von einem Panel begleiten, auf dem sich die teilnehmenden Künstler:innen und Schriftstellerinnen über ihre Ansätze und Gedanken zum Judentum und Deutschland austauschen.

 

Die Ausstellung wird begleitet von einem Booklet, in dem sowohl die Texte als auch die Kunstwerke zu finden sind und das bei der Ausstellungseröffnung erhältlich ist.

 

Zwei der Schriftstellerinnen besuchen außerdem Leipziger Schulen, um dort zu lesen und sich mit den Schüler:innen zu jüdischem Leben in Deutschland auszutauschen.

 

Künstler:innen: Anna Nero, Alexander Iskin, Dana Yoeli, Alona Harpaz

Schriftstellerinnen: Linda Rachel Sabiers, Katharina Höftmann Ciobotaru, Mirna Funk, Lana Lux

Projektleitung: Katharina Höftmann Ciobotaru

 

Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat.